tiny386, ein Emulator, der aus einem ESP32-Board einen 386er-PC macht, bekommt nun Ports für den RP2350-Mikrocontroller. Zwei unabhängige Projekte übernehmen das: FRANK, ein eigenes Emulations-Board, zu finden unter github.com/rh1tech/frank-386, und eine Variante für Waveshares Pi-Zero-Boards unter github.com/AidenShaw2020/frank-386-waveshare-pi-zero.
Beide Ports übernehmen tiny386s Ansatz, einen 32-Bit-x86-Chip mit einer Handvoll aufgesetzter 486- und 586-Befehle zu emulieren, was reicht, um einen Linux-Kernel zu starten. Die RP2350-Versionen ergänzen VGA- und DVI/HDMI-Ausgabe sowie weitere PC-Peripherie, und das auf Hardware, die etwa so viel kostet wie ein einfaches Entwicklerboard.
Auf dem ESP32 läuft tiny386 bereits, wenn auch langsam. Der RP2350-Port soll spürbar schneller sein. Niemand verspricht hier eine vollwertige moderne Linux-Distribution. Realistische Ziele sind DOS, Windows 3.1, Windows 95 oder ein abgespecktes Linux, alle mit Zugriff auf eine immer noch riesige Bibliothek an Software aus den 1990er-Jahren. Das ursprüngliche tiny386-Projekt liegt unter github.com/hchunhui/tiny386, Details zur FRANK-Hardware gibt es unter frank.rh1.tech.




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