Die PDP-11, DECs einflussreicher 16-Bit-Minicomputer, hat den Entwickler vanheusden schon 2018 dazu bewogen, einen Emulator zu schreiben. Das Ergebnis namens Kek ist inzwischen erstaunlich leistungsfähig.

Kek kann Unix 5 bis einschließlich Unix 7 booten, sogar im Mehrbenutzerbetrieb, und je nach Hostplattform auch 2.11 BSD Unix. Auf der Hardwareseite werden zeitgenössische Geräte emuliert: die Plattenlaufwerke RK05, RL02, RP06 und RP07, die KW11-L-Zeituhr und die serielle Schnittstelle DC-11.

Die eigentliche Pointe ist die Portabilität: Kek läuft unter Linux, BSD, macOS und Windows – aber auch auf einem Teensy 4.1 oder einem ESP32. Moderne Mikrocontroller sind inzwischen stark genug, dass die Emulation eines Rechners, der früher ein ganzes Rack füllte, keine Herausforderung mehr darstellt.