Dennis Ritchies Sammlung von Unix-Kuriositäten beginnt mit dem mv-Kommando der Sixth Edition, das die Meldung 'values of β will give rise to dom!' ausgeben konnte. Die Quellzeile nutzte literale ASCII-SI/SO-Steuerzeichen um ein 'B', um einen Model-37-Teletype in seinen erweiterten Zeichensatz zu schalten, wodurch das B als griechisches Beta gedruckt wurde.

Die Phrase entstand Anfang der 1970er, als Schreibkräfte bei Bell Labs Patentanmeldungen mit Unix erstellten. Jemand entdeckte das Fragment allein auf einem Teletype-Ausdruck — fast sicher ein abgeschnittener Satz über Beta-Werte und Domänenwandbewegung aus einem Physik-Patent, unterbrochen durch ein ed-'!' — und fand ihn unwiderstehlich. Doug McIlroys Sprachsynthese sprach 'beta' dann britisch ('beeta') aus und betonte 'dom' so, dass es wie 'doom' klang. Der Witz wurde im v6-Quellcode verewigt, vermutlich von Bob Morris oder Ken Thompson.

Ritchie verteidigt außerdem den meistzitierten Kommentar der Unix-Geschichte, 'You are not expected to understand this', aus dem Kontextwechsel-Code von v6. Er war im Sinne von 'das kommt nicht in der Prüfung dran' gemeint, nicht als Provokation — und schlimmer: Die Autoren verstanden ihn selbst nicht. Der savu/retu-Coroutinen-Mechanismus war grundlegend fehlerhaft: Er setzte voraus, über eine andere Prozedur zurückzukehren als die, die den Zustand gesichert hatte, was nur funktionierte, weil der PDP-11-Compiler den Kontext immer gleich sicherte. Als Ritchie und Steve Johnson den Kernel erstmals auf eine Interdata-Maschine portierten, kam der Code sehr wohl 'in der Prüfung dran'; nach einer Woche qualvoller Analyse schrieben sie die Primitiven komplett neu.

Einen wirklich schuldigen Kommentar gesteht er: eine PDP-11-32-Bit-Divisionsroutine mit der Anmerkung 'this is the clever part', die er nur fast verstand. In einem Nachtrag von 1998 weist Amos Shapir darauf hin, dass der Trick einen echten Bug enthielt — er beruhte auf undokumentiertem Verhalten, das spätere PDP-11-Modelle (wie die 11/34) änderten, was bei signed-Overflow-Fällen sehr seltsame Ergebnisse lieferte.

Zum Schluss eine Hardware-Geschichte: Um 1970-71 lief Unix auf einer PDP-11/20 ohne Speicherschutz, also riefen die Nutzer 'A.OUT?', bevor sie Programme starteten. Bell Labs bestellte eines von vielleicht sechs je gebauten KS-11-Memory-Mapping-Modulen, das die Geräteadressen der KE-11A-Arithmetikeinheit (ab 777302) gesondert behandeln musste. Die EAE funktionierte schlicht nicht — bis die Schaltpläne zeigten, dass ein 'EAE ADDRESS DETECTED H'-Signal auf einer Seite auf 'EAE ADDRESS DETECTED L' auf einer anderen traf, mit nichts dazwischen. Ein peinlich berührter Digital-Special-Systems-Ingenieur behob das vor Ort mit einem ungenutzten Inverter-Pin und ein paar weißen Drähten.