Remy Porter, Chefredakteur von The Daily WTF, beginnt den Artikel mit einer generellen Klage über Entwickler-Werkzeuge: Seiner Meinung nach gibt es weder ein wirklich gutes Build-System noch ein wirklich gutes Ticket-Tool, sondern höchstens Werkzeuge, die für den jeweiligen Zweck "gerade noch ausreichen". Unter den unzureichenden Optionen hebt er Jira besonders hervor, weil genau das, was das Tool attraktiv macht, seine grenzenlose Konfigurierbarkeit, es gleichzeitig zur Qual macht.

Porter argumentiert, dass Teams bei Jira letztlich ihren eigenen Workflow im System programmieren müssen, statt das Tool einfach nutzen zu können. Projektmanager, die sich für technischer halten, als sie sind, würden ständig neue Ansichten und Abläufe entwerfen, anstatt tatsächlich zu arbeiten. Er habe selbst in einem solchen Team gearbeitet.

Im Anschluss beschreibt der Artikel eine Leser-Einsendung von jemandem namens Klinsten, der in einem neuen Team herausfinden wollte, wie ein Ticket in den nächsten Status überführt wird, und dafür das offizielle Workflow-Diagramm konsultierte. Gezeigt werden zwei Versionen desselben Diagramms, eine davon mit beschrifteten Übergängen, doch laut Porter bringt keine der beiden Versionen Klarheit. Die Beschriftungen mischen Niederländisch und Englisch, und die schiere Zahl an Zuständen und Übergängen macht das Diagramm unlesbar, wodurch es seinen Zweck verfehlt, dem Team bei der Organisation der Arbeit zu helfen.