Am 22. September 2026 berichtete Bryan Cockfield bei Hackaday über Vinces Versuch, Myst auf dem Atari 2600 zum Laufen zu bringen. Die Ende der 1970er erschienene Konsole war weit verbreitet, hatte aber sehr knappe Ressourcen. Ihre 128 Byte RAM erschwerten die Spieleentwicklung. Auch heute ist die Programmierung für das System anspruchsvoll.
Myst erschien in den 1990er-Jahren als PC-Spiel. Umfang und technische Anforderungen passten nicht auf eine gewöhnliche Atari-Kassette und nicht zur Konsole. Vince entwickelte deshalb ein Demake für ältere Hardware. Er setzte es auf eine Spezialkassette, die aus Teilen einer BurgerTime-Kassette entstand und etwas mehr Speicher als eine normale Kassette bot. Das einfache Aufspielen auf ein altes EEPROM reichte nicht aus. Timingprobleme und weitere technische Schwierigkeiten verlängerten die Arbeit auf etwa drei Jahre.
Die fertige Kassette führt Myst mit dem E7-Bankumschaltungsverfahren aus. Damit steht dem Spiel zusätzlicher Speicher innerhalb der Kassette zur Verfügung. Vince versteht das Projekt als Experiment aus der Konsolen-Demoszene und als Belastungstest für die Grenzen der Originalhardware. Der Bericht verweist außerdem auf ein Atari-2600-Handheld mit Originalhardware, auf dem sich das Projekt ausprobieren lässt.




Kommentare
Noch keine Kommentare — schreib den ersten.
Starte die Diskussion
Kein Konto, kein Passwort nötig — gib einfach deine E-Mail-Adresse ein, wir senden dir einen einmaligen Anmelde-Link. Beim ersten Mal bist du damit automatisch angemeldet.
Deine Bewertung wird nach der Anmeldung automatisch übernommen.
Schau in dein Postfach
Wir haben einen Anmelde-Link an … gesendet. Öffne ihn auf diesem Gerät — dieser Tab meldet dich automatisch an.
Nichts angekommen? Wirf einen Blick in den Spam-Ordner — und markiere die Mail dort als „Kein Spam“, dann landet sie künftig direkt im Postfach.