Beim On-The-Beach-Event im Juli in Brighton, England, bekam die Großbildleinwand hinter der Bühne einen ungeplanten Gast: einen Update-Dialog, der über der Performance thronte und die zeitlosen Optionen „Später erinnern“ und „Updates installieren“ anbot.
Ein Teil der Meldung wurde von Lautsprechertürmen verdeckt, die laut genug für die hinteren Reihen waren, doch der Dialog blieb für das Publikum deutlich sichtbar. Der Künstler David Rodigan bemerkte ihn entweder nicht oder war zu professionell, um sich anmerken zu lassen, und spielte weiter – während vermutlich irgendwo ein Techniker über die drei schlechten Optionen nachdachte: Update laufen lassen, wegklicken und eine Wiederholung riskieren, oder während einer choreografierten Show überhaupt etwas anfassen.
The Register merkt an, dass das moderne Äquivalent zur durchgebrannten Glühbirne oder zum zu klein geratenen Stonehenge-Modell heute die verirrte OS-Benachrichtigung ist – und dass selbst ein sonniges Strandkonzert mitten in einer Hitzewelle keine Gnade vor dem Update-Zwang bietet. Oder, wie es die Headliner später sangen: Willkommen im House of Fun.
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