IBM Home Director wurde 1996 als Verbrauchersystem zur Hausautomation eingeführt und war eng mit der Aptiva-PC-Serie des Unternehmens verknüpft. Windows-Nutzer konnten über eine spezielle Steuerungssoftware auf ihrem Desktop die Geräte in ihrem Zuhause verwalten.

Das System basierte primär auf dem X10-Protokoll und nutzte die Stromleitung zur Kommunikation (Powerline). Da keine zusätzlichen Kabel verlegt werden mussten, reichte es aus, die entsprechenden Module einfach in die vorhandenen Steckdosen einzustecken. Der PC wurde über den seriellen Anschluss mit dem Steuerungsmodul verbunden, um die Konfiguration und den Status der Module zu steuern.

Neben der Standardlösung, die ähnliche Ansätze wie Produkte von RadioShack verfolgte, bot IBM auch maßgeschneiderte Installationen an, die über die Möglichkeiten von X10 hinausgingen. Vereinzelt werden diese fest installierten Systeme noch heute bei Hauskäufen entdeckt.