Vite+ ist nun als Open-Source-Toolchain unter der MIT-Lizenz in der Beta-Phase verfügbar. Das Framework-agnostische System fungiert als zentraler Einstiegspunkt für die Webentwicklung und vereint Runtime, Paketmanager sowie Werkzeuge wie Vite 8, Vitest, Rolldown, tsdown, Oxlint und Oxfmt in einem integrierten Stack.

Um inkonsistente Workflows zu vermeiden, führt Vite+ ein einheitliches Kommando-Set ein. Während 'vp dev' und 'vp build' auf Vite 8 basieren, wird 'vp test' für Unit-Tests via Vitest und 'vp pack' für das Bundling von Bibliotheken mit tsdown genutzt. Das Kommando 'vp check' bündelt Formatierung, Linting und Typprüfung, während 'vp run' als Monorepo-fähiger Task-Runner mit intelligentem Caching dient.

Seit der Alpha-Version wurden über 500 Pull-Requests bearbeitet und mehr als 180 Fehler behoben. Zu den Neuerungen zählen ein optimiertes Caching mit automatischer Datenverfolgung, verbesserte Migrationsoptionen über 'vp migrate' sowie Enterprise-Funktionen wie Organisations-Templates und die Unterstützung von Corporate Proxies und benutzerdefinierten CAs.

Parallel zur Entwicklung von Vite+ wurden auch die Basis-Tools aktualisiert: Vite 8.1 führte einen experimentellen Full-Bundle-Modus ein, Rolldown erreichte die Version 1.0 und Oxlint integriert nun React-Compiler-Lint-Regeln. Aktuell wird Vite+ bereits in über 1.300 öffentlichen Repositories eingesetzt, darunter Projekte wie Dify, BlockNote und critical.