Lukas Vogels SQLDoom ist nach DOOMQL aus dem Jahr 2025 sein zweites Doom-Experiment auf SQL-Basis. DOOMQL setzte Raycasting ein und erinnerte optisch eher an Wolfenstein oder 3D Monster Maze. SQLDoom verwendet die BSP-Traversierung und kommt damit näher an das ursprüngliche Doom heran.
Die neue Portierung verlagert die Spiellogik und den Renderer in SQL. CedarDB muss entweder eine Tabelle oder eine Bitmap mit den exakten RGB-Werten jedes Pixels liefern. Auch die Spielschleife läuft in SQL. Python übernimmt die Zeitsteuerung und die Tastatureingaben und zeigt anschließend die Bitmap an. Der Code stammt aus keiner bestehenden Doom-Portierung.
Laut Vogel war die vollständige Portierung umsetzbar und lief schneller als der frühere DOOMQL-Ansatz. Später fügte er Deathmatch hinzu. Das Spiel läuft auf einem Laptop mit AMD Ryzen 7 7840U. Online-Partien nutzen Server in der EU und den USA. The Register empfand die Serverleistung als träge, was wahrscheinlich an den Servern lag.
CedarDB kompiliert komplexe Abfragen in Maschinencode. SQLDoom demonstriert diese Fähigkeit und bringt dabei ein spielbares Doom in eine Datenbank.




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