Das RoadRunner-Team hat Version 3 veröffentlicht, zusammen mit aktualisierten PHP-Paketen. Das Projekt verwendet wieder Semantic Versioning. Alle PHP-Pakete tragen den gemeinsamen Vendor-Namen roadrunner/*. Die bestehenden Namespaces bleiben unverändert. Voraussetzung ist PHP 8.2 oder neuer. Die API gilt als stabil, und auf absehbare Zeit ist keine weitere Major-Version geplant.

Die Pipeline von http.middleware arbeitet nun von links nach rechts. Neu sind ein NSQ-Jobs-Treiber und HTTP-Rate-Limiting. RoadRunner unterstützt außerdem das PROXY-Protokoll und Zstd. Hinzu kommen benannte Worker-Pools und Redis-Sperren. Auch gRPC-Server-Reflection ist neu dabei. Unter Last bleibt der Speicherverbrauch stabiler.

Das TCP-Plugin wurde entfernt. Das tcp://-Relay funktioniert weiterhin. Die Migrationsanleitung steht unter https://docs.roadrunner.dev/docs/general/v3-migration bereit.

Als nächsten großen Schritt nennen die Maintainer Rapira. Dabei handelt es sich um einen neuen PHP-Anwendungsserver in Rust. Bei Rapira läuft PHP im selben Prozess wie der Server, Pipes oder Sockets fallen komplett weg. Das Projekt richtet sich an besonders leistungsfähige HTTP- und gRPC-Endpunkte. Weitere Entwicklungen sind angekündigt. Mehr Informationen gibt es unter https://rapira.rs/.