Ein Team, das Matlab zur Verwaltung von Experiment-Szenarien nutzt, musste teilnehmerspezifische Bilder erzeugen, in einer Datenbank ablegen und später referenzieren. Zwischen Datenbankprodukt, Matlab-Lizenz und weiteren Randbedingungen gab es keinen sauberen Weg. Ein Kollege namens Jude meldete sich, um etwas zusammenzuhacken.
Das Ergebnis ist eine Schleife über Trigger-Codes mit einem Switch auf eine Zählervariable, die die Zustände 1, 2, 3 und 0 durchläuft, ein For-Case-Antipattern, bei dem sich der Zustandsautomat je nach aufgetretenem Stimulus selbst zurücksetzt. Die Kommentare sind die eigentliche Dokumentation: Ein Stimulus ist "an almost reliable stimulus", ein anderer "usually reliable", und die eigentliche Antwort wird nur "by elision" adressiert.
Der bemerkenswerteste Kommentar gesteht: "this overwrites the same positions several time, but the important part is to get the preceding two, because I don't know which one of them is correct one, so I delete the whole trial." Doppelte oder fehlende Trigger werden behandelt, indem Dauerwerte über ganze Bereiche genullt werden, mitunter mehrfach.
Nachdem der Einsender die jüngste Art der Datenkorruption durch das Skript rückgängig gemacht hatte, stellte er fest, dass 20 Prozent der gelieferten Logs zu völlig anderen, unbekannten Experimenten gehörten. Der Code parst nicht nur Rauschen, er parst das falsche Experiment.
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