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Samstag, 11. Juli 2026 WIRED
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KI enthüllt 15 Jahre alte Linux-Kernel-Schwachstelle

Nebulas KI-gestütztes Werkzeug VEGA entdeckte GhostLock (CVE-2026-43499), eine Use-After-Free-Lücke, die seit 2011 im Linux-Kernel existiert.

WIRED — Die Schwachstelle ermöglicht jenen Benutzern, die angemeldet sind, Root-Zugriff auf ungepatchten Systemen ohne spezielle Berechtigungen. Sie betrifft alle gängigen Distributionen; Ubuntu 24.04, 22.04 und 20.04 LTS bleiben anfällig.

Die als GhostLock bezeichnete Schwachstelle (CVE-2026-43499) wurde vom Team von Nebula Security mithilfe ihres KI-basierten Tools VEGA aufgedeckt. Es handelt sich um eine Use-After-Free-Lücke, die bereits seit 2011 im Linux-Kernel existiert und über ein Jahrzehnt lang unentdeckt blieb.

Durch das Ausnutzen dieses Fehlers können angemeldete Benutzer ihre Berechtigungen auf Root-Ebene steigern und so die vollständige administrative Kontrolle über das System erlangen. Betroffen sind alle gängigen Linux-Distributionen, wobei insbesondere die Ubuntu-LTS-Versionen 20.04, 22.04 und 24.04 weiterhin anfällig sind.

Google zahlte den Forschern für diesen Fund eine Prämie in Höhe von 92.000 US-Dollar. Obwohl bereits Patches bereitgestellt werden, ist die Abdeckung in verschiedenen Systemumgebungen derzeit noch ungleichmäßig.

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