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Open-Source-KI ist wichtiger denn je, sagt Hugging Faces Clem Delangue
Hugging-Face-CEO Clem Delangue betont das wachsende Gewicht von Open-Source-KI. Die Plattform dient als zentrale Anlaufstelle für Modelle und Datensätze und wird von etwa der Hälfte der Fortune-500-Unternehmen genutzt. Delangue beobachtet, dass Firmen häufig mit Open-Source-Ansätzen in ihre KI-Projekte starten.
Clem Delangue erklärt, dass Unternehmen ihre KI-Projekte häufig mit proprietären Frontier-APIs beginnen, beim weiteren Wachstum jedoch zu Open-Source-Modellen wechseln, um hohe Kosten zu vermeiden. Diese Entwicklung hat Hugging Face zu einer zentralen Infrastruktur für den Austausch von Modellen und Datensätzen gemacht, die mittlerweile etwa 50 % der Fortune-500-Unternehmen nutzen.
Delangue warnt vor der Gefahr, dass eine Handvoll großer Konzerne die Kontrolle über die KI-Entwicklung übernehmen könnten. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass ein Großteil der in den USA heruntergeladenen Open-Source-Modelle aus chinesischen Laboren stammt. Dies sehe er als Problem an, das gelöst werden müsse, anstatt das Open-Source-Prinzip an sich infrage zu stellen.
In Bezug auf die Unternehmensstrategie setzt Hugging Face auf Kapitaleffizienz statt auf die üblichen Finanzierungsmodelle des Silicon Valley; so lehnte das Unternehmen im vergangenen Jahr ein großes Investment von Nvidia ab. Zudem betont Delangue, dass Transparenz und Open Source gerade im Bereich der Robotik unerlässlich seien, da diese Systeme tiefen Einblick in das Privat- und Familienleben erhalten.
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