Ein GitHub-Projekt namens "wordstar" von Nutzer nampara-ai verpackt eine alte MS-DOS-Version der Textverarbeitung WordStar zusammen mit DOSBox und liefert fertige Startskripte für Linux, macOS und Windows mit. Eine WebAssembly-Variante lässt dasselbe Programm direkt im Browser-Tab laufen, ganz ohne lokale Emulator-Installation.
#!/usr/bin/env bash
# Run me to launch WordStar 4.0 on Linux: ./wordstar.sh
DIR="$(realpath "$0")"
DIR="$(dirname $DIR)"
cd "$DIR"
DIR="$(pwd)"
#DIR="$(cd "$(realpath "$(dirname "$0"))" && pwd)"
"$DIR/native/lib/launch.sh"Unter Linux übernimmt das Skript wordstar.sh den Einstieg: Es ermittelt das aktuelle Arbeitsverzeichnis und reicht es an launch.sh weiter, das aus einer Vorlage eine DOSBox-Konfigurationsdatei erzeugt und den Emulator startet. Hackaday-Autor Al Williams stieß dabei auf einen Haken: Liegt das Skript über einen Symlink im PATH, löst es diesen nicht korrekt auf. Er behebt das mit einer kurzen realpath- und dirname-Sequenz am Skriptanfang, die er als funktionierenden Patch zeigt.
Die Browser-Version liegt im Unterverzeichnis "web" des Repositories. Ein Aufruf von python3 -m http.server 5309 dort und der Browser-Zugriff auf http://localhost:5309 starten WordStar ohne jede lokale Installation.
Williams versteht das Projekt als Bequemlichkeit, nicht als Notwendigkeit: WordStar lief schon lange unter RunCPM oder mit manuell eingerichtetem DOSBox, und ein separates Projekt aus dem Jahr 2023 hatte bereits eine modern wirkende Version des Editors nachgebaut. Er erwähnt zudem Schriftsteller George R.R. Martin, der bekanntlich seit Jahrzehnten mit WordStar schreibt, und verweist auf ein Video von YouTuber TigerClawTV, das die Software in Aktion zeigt.




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