Beim kurz zuvor beendeten Maintainers Summit berichtete Linus Torvalds, dass er ein Large Language Model für ein seit Langem bestehendes Linux-Problem eingesetzt hatte. Nun hat er die daraus entstandene Serie zur Prüfung eingereicht. LWN bezeichnet sie als Torvalds’ erste LLM-gestützte Patchserie. Sie umfasst zehn Patches.

Die Änderungen betreffen die Suche nach Folios. Erkennt der Code ein häufig verwendetes Folio, kann er dessen Freigabe bis nach einer RCU-Periode verschieben. Der RCU-Schutz gilt dadurch neben der Suche auch für die eigentlichen Datenzugriffe. Die Suche selbst steht schon seit Langem unter RCU. Im schnellen Pfad entfällt die Erhöhung des Referenzzählers, wenn die Daten innerhalb des RCU-geschützten Bereichs gelesen werden können und die Kopie in den Userspace keinen Page Fault auslöst. Ein read-lastiger Benchmark wurde um eine Größenordnung schneller. Die Prüfung hat bereits eine Race Condition gefunden. Weitere Arbeit ist nötig.