Matthieu Napoli hat die Diskussion über den RFC --enable-cli-fpm eröffnet. Die geplante Build-Option bindet die FPM-SAPI in das Programm php ein. FPM startet, wenn --fpm als erstes Argument übergeben wird oder der Aufruf über einen Namen erfolgt, der mit php-fpm beginnt. Alle anderen Aufrufe bleiben CLI-Aufrufe mit dem bisherigen Verhalten. Zusätzlich wird weiterhin ein eigenständiges php-fpm-Programm gebaut.
php script.php # CLI, as today
php --fpm --nodaemonize -y /etc/php-fpm.conf # FPM
ln -s php php-fpm
./php-fpm --nodaemonize -y /etc/php-fpm.conf # FPM, through a symlinkNapoli hat die Lösung mit Bref auf AWS Lambda vermessen. Bei der Auslieferung eines einzigen Programms entfällt eine von zwei ungefähr 26 MB großen Binärdateien aus der Laufzeitumgebung. Unter dem 250-MB-Limit von Lambda bleibt dadurch mehr Platz für Anwendungscode. Der Kaltstart einer minimalen FPM-Anwendung verkürzt sich laut Messung um 70 Millisekunden, also 25 Prozent. FPM muss die Engine nach dem Laden durch die CLI nicht erneut laden. Der Ansatz kann auch auf Systemen mit hohen Anforderungen an Startzeit oder Speicherplatz helfen, etwa bei Autoscaling und Serverless-Plattformen.
Der RFC enthält eine zweite Abstimmung zur Frage, ob die Option standardmäßig aktiviert werden soll. Marc hatte diese Abstimmung vorgeschlagen, als Napoli RFC-Karma beantragte. Napoli bittet Paketbetreuer außerdem um Rückmeldung zu einem php-fpm-Symlink auf das kombinierte Programm php. Das FPM-Paket würde dann nur Konfigurations- und Service-Dateien enthalten. Die Umsetzung liegt in php/php-src Pull Request 23558. Jakub und Marc haben den Code bisher geprüft.




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