Ein Forschungspaper über mold, den massiv parallelen Linker von Rui Ueyama, kursiert auf r/programming und löst Diskussionen darüber aus, warum die akademische Aufarbeitung erst Jahre nach dem Tool selbst erscheint.
Ein Ergebnis des Papers sticht heraus: Die Ablation-Studie schließt aus, dass eine einzelne Optimierung für die Leistungssteigerung verantwortlich ist. Stattdessen sorgt das gleichzeitige Parallelisieren sämtlicher Linker-Phasen für den Gewinn, was Kommentatoren als wertvolle Erkenntnis für das Systems Design würdigen.
Im Thread genannte Zahlen sprechen von bis zu 112-facher Beschleunigung gegenüber herkömmlichen Linkern, was zu Scherzen führt, C++ nähere sich JIT-artigen Iterationsgeschwindigkeiten.
Einige fragen, warum kein Preprint auf arXiv hochgeladen wurde; andere entgegnen, dass belastbare Performance-Forschung gegenüber ausgereiften Projekten Zeit braucht. Außerdem wird spekuliert, ob die Techniken oder mold selbst jemals für Windows-MSVC-Builds verfügbar sein werden.
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